Leitgedanke unserer Konfliktforschung

Uns verbindet das Interesse an der wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung der Möglichkeiten, Frieden zu entwickeln und zu erhalten.

Wir sehen den Menschen als eine unteilbare Einheit; wir betonen den Sinn von zwischenmenschlichen Relationen für die Entwicklung des Menschen.

Menschliche Entwicklung vollzieht sich im Spannungsfeld sowohl von Bewusstem und Unbewusstem als auch zwischen Individuum und Gesellschaft.

Die erforderliche Meinungsbildung führen wir aktiv und lebendig innerhalb unserer Arbeit und in der Auseinandersetzung mit der Fachöffentlichkeit. Unterschiedliche und sich widersprechende Positionen tragen wir wertschätzend und gegebenenfalls auch mit Hilfe von Aussenstehenden aus, damit aus diesem Selbstverständnis ein stetiger Entwicklungsprozess zwischen Theorie, Praxis und Anwendungsfeldem geschehen kann.

Wir sind interessiert daran, Konflikte schon im Ansatz zu erkennen, um gemeinschaftsfördernde Möglichkeiten zu erkennen. Wir suchen nicht nach Entstehung von “Kriegen” (wie die sogenannte Friedensforschung), um bessere Einsätze zu ermöglichen, sondern nach Möglichkeiten, Respekt und Achtung, auch vor Fremdem zu ermöglichen. Die menschliche Würde ist unantastbar, der Wert eines Menschen unbezahlbar.

Wir wollen Fehlentwicklungen in unserer Kultur aufdecken, um erziehenden Personen Möglichkeiten zu zeigen, freiheitsfördernd mit ihren “Zöglingen” umgehen zu können.