Sexualität und Raum

aus: Siebel/Winkler, “Noosomatik”, Bd. I, 4. Kapitel:

I.1.4.4.3.2. Der Raum

Wie beschreiben wir das Miteinander von Mann und Frau?

Der angemessene sexuelle Umgang darf völlig unabhängig von der Reproduktion betrachtet werden. Zur Reproduktion ist die sogenannte Penetratio (=P.) wichtig. Wenn Sexualität jedoch auch ohne Reproduktion angenehm ist, müßten wir die Frage nach der P. neu stellen. Die Frage ist erlaubt, ob die P. unbedingt zur sexuellen Aktivität dazugehören muß. Von der Anatomie und der Physiologie aus betrachtet muß sie es nicht. Sie grenzt die Beweglichkeit ein. Die Gleichförmigkeit der Bewegungen führt zu Schmerzen in den Gelenken. Frauen sind durch die einseitige rhythmische Belastung in den Gelenken extremer gefährdet. Entzündungsprozesse können sich breit machen.

Die Sensibilität ist beim männlichen Glied vorne am stärksten, die angenehmeren Empfindungen sind weiter "nördlich". Das hat Sinn. Bei der P. muß mehr Kraft (Gewalt) angewendet werden, um eine Empfindung zu wecken.

Die Enge während der P. treibt den Mann sehr schnell in die Überdynamik. In der Überdynamik bleibt nur das Big Mac- oder das Asükl - Verhalten, es ist keine Wahrnehmung mehr möglich. Das bedeutet für den Mann Verlust an innerem Gleichgewicht und Verlust an Regeneration.

Sexuelle Aktivität ohne P. läßt beiden Geschlechtern Raum. Die Tastfähigkeit der Hände kann sehr viel sensibler gehandhabt werden, wobei die Variabilität ebenfalls zunimmt, das wehrt der Routine. Das Bild des Raumes, der Bewegung und der Freiheit wird offenbar.