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Die Ergebnisse der Bindungstheorien zeigen deutlich, daß auch Informationen über die Bezugspersonen und deren Biographie beschafft werden müssen, um nicht nur problemorientiert zu arbeiten und dadurch der Gefahr zu erliegen, außer den Problemen keine Zusammenhänge zu erkennen.

Adversive Bindungsqualitäten lassen sich nur durch gemeinsame Arbeit mit dem Menschen und der Bezugsperson positiv reorganisieren. Bedacht werden muß dabei, dass nur dann, wenn eigene traumatische Erfahrungen, einschließlich der daraus resultierenden Verhaltensstrategien, in verstehbaren Deskriptionen erfaßt worden sind, ein Einlaß in die reale Situation möglich ist. Das gilt auch für die Sozialarbeiter/innen.

Für die Pädagogik gilt:

Erst Bindung, dann Bildung.