Bindungstheorie

Drum prüfe, wer sich ....

Im Folgenden sprechen wir von Sozialarbeiter/innen - doch können und möchten sich doch bitte auch andere gemeint empfinden, die in irgendeiner Weise mit anderen Menschen (oder auch an sich selbst) “arbeiten”.

Im Ernst: Die mittlerweile sehr zahlreich gewordenen Produkte auf dem Gebiet der Frauenliteratur haben den Akzent auf die Demaskierung des Patriarchats und dessen Folgen gelegt. So sind neue Umgangsweisen entstanden, die doch hoffen lassen, daß sich der neue Stil im Verhalten der Geschlechter miteinander weiter entwickeln wird. Doch wenig beachtet werden noch immer die soziologischen Zusammenhänge und deren Effekte durch das Verhalten als Frau/Mutter/Partnerin/Großmutter usw. bzw. Mann/Vater/Partner/Großvater usw. Vereinzelte sehr gediegene Abhandlungen oder Bücher sind dazu erschienen, z.B. “My Mother - Myself”. Doch gerade hier zeigt sich die bewußte oder unbewußte Zensur in der deutschen Übersetzung. Dem Buch fehlt die amerikanische Deutlichkeit. Ein anderes Beispiel: “Toxic Parents” (= vergiftende Eltern) wird in Deutschland mit dem Titel “Vergiftete Kindheit” offenbar besser verkauft (wer also auch immer vergiftet haben mag ...).

Deswegen soll dieses Modul den Akzent auf das Thema “Bindung” legen und davon abgeleitet einführen in das wenig bearbeitete Gebiet der familiären Traditionen und ihren Giften.

Grundsatz: Adversive Bindungen effizieren Bildungen!